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RUHR.2010 | Barrierefrei

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Italien

Auch in Italien hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten einiges in Sachen „Barrierefreiheit" getan. So war der Autor dieser Zeilen bis Anfang der 80er Jahre bereits zwei Mal in den italienischen Metropolen Rom und Florenz. Weder Hotels noch die vielen Sehenswürdigkeiten waren auf die Bedürfnisse von Rolli-Fahrern vorbereitet. So war man damals schon glücklich, Hotels mit einem Lift mit einer Türbreite von mehr als 65 cm zu finden. Treppen im Petersdom, den Vatikanischen Museum in Rom oder den Uffizien in Florenz verlangten zum einen nach mindestens drei fitten „Trägern", zum anderen auch nach einer gewissen „Risikobereitschaft" des Probanten, wenn man mal eine 60stufige Treppe hoch- oder herrunterblickte. Okay, ein Besuch der unglaublichen Katakomben oder des Forum Romanum verlangt Rolli-Fahrern und deren Helfer auch heute noch einiges ab. Doch auch in Italien hat man verstanden, dass barrierefreie Hotels und Sehenswürdigkeiten die Zukunft eines erfolgreichen Tourismus bedeutet.